BOB – Berufsorientierung und Bewerbung

Die Geschichte | Evaluation

Berliner Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Initiative BOB (Berufsorientierung und Bewerbung in der Sekundarstufe II) ins Leben gerufen. Seit 2003 gehen die Geschäftsleute in Schulen und simulieren mit den Schülerinnen und Schülern in Tagesveranstaltungen u. a. betriebliche und universitäre Auswahlverfahren. Die Trainingstage sollen die jungen Menschen dazu anregen, sich aktiv und selbstständig mit ihrer beruflichen Zukunft und dem Stand ihrer Berufsorientierung auseinanderzusetzen. Seit 2006 wird das Projekt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung aus öffentlichen Mitteln gefördert. Projektträger ist die Synergie GmbH.

Bis heute haben 10.280 Schülerinnen und Schüler an 311 Veranstaltungen aus 47 Berliner Oberschulen teilgenommen. (Stand: Oktober 2016)

Mit 20 Schulen bestehen langfristige Kooperationsverträge. BOB wird stetig in Zusammenarbeit mit den Schulen weiterentwickelt. Daraus sind die seit 9 Jahren durchgeführten Berufs- und Studienorientierungstage entstanden. BOB wird seit 2007 wissenschaftlich begleitet und evaluiert.  

 

BOB veranstaltete mit 298 Schülerinnen und Schülern am 3. Juni 2016 den jährlichen Studientag "Abitur, und was dann?". Die Schüler/innen aus den 10. Klassen nahmen am Test- und Vortragsprogramm teil. Schüler/innen aus dem Abiturjahrgang besuchten im Rahmen von Exkursionen verschiedene Universtäten, Hochschulen und Unternehmen.

Am 9. Oktober 2015 veranstaltete BOB in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam eine Fachtagung zum Thema „Neue Wege?! Von der Schule in die Hochschule“.100 Schüler/innen und Lehrer/innen von Berliner Oberschulen sowie Student/innen, Hochschulmitarbeiter/innen und Professor/innen aus Brandenburg und Berlin nahmen teil.  



Der Ausbildungstag Süd-Ost fand am 17. September 2015 im Freizeit- und Erholungszentrum Berlin Wuhlheide statt. Das Programm bot 42 unterschiedliche Vorträge und Referent/innen. 



Am 18. Mai 2015 haben am Studientag „Abitur, und was dann?“ am Barnim-Gymnasium 176 Schüler/innen der 10. Klasse und 164 Schüler/innen der 11. Klasse teilgenommen. Das Vortragsprogramm bot 24 unterschiedliche Vorträge und Referent/innen. Exkursionen fanden zu 10 Standorten statt. 



Beim Ausbildungstag Süd-Ost am 11. September 2014 im Freizeit- und Erholungszentrum Berlin Wuhlheide beteiligten sich insgesamt 578 Schüler/innen von acht Schulen am Vortragsprogramm mit 30 unterschiedlichen Vorträgen.

Am 4. September 2013 fand wieder der Ausbildungstag Süd-Ost im FEZ Wuhlheide statt. Das BOB-Team organisierte ein umfangreiches Vortragsprogramm für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II.

Für den Ausbildungstag Süd-Ost der Wirtschaftsförderung des Bezirksamts Treptow-Köpenick am 6. September 2012 im FEZ Wuhlheide organisierte das BOB-Team das Vortragsprogramm für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II der beteiligten Schulen aus dem Bezirk Treptow-Köpenick. 

2012 wurden am Ernst-Abbe-Gymnasium und am Barnim-Gymnasium erfolgreiche Studientage "Abitur, und was dann?" mit je über 20 verschiedenen Vorträgen durchgeführt. 

Für den Ausbildungstag Süd-Ost der Wirtschaftsförderung des Bezirksamts Treptow-Köpenick am 6. September 2012 im FEZ Wuhlheide organisierte das BOB-Team das Vortragsprogramm für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II der beteiligten Schulen aus dem Bezirk Treptow-Köpenick. 

Zum Ende des Jahres 2011 wurde im Rahmen der Wissenschaftlichen Begleitforschung der Bericht "Leitgesichtspunkte der Berufsorientierung im Rahmen der Qualitätssicherung" fertig gestellt. 

Am 12. Oktober 2011 fand in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft eine Tagesveranstaltung mit Schülerinnen und Schüler aus Berliner Oberschulen mit dem Schulsenator Herrn Zöllner statt. 

Für den Unternehmer- und Ausbildungstag Süd-Ost der Wirtschaftsförderung des Bezirksamts Treptow-Köpenick am 9. September 2011 im FEZ Wuhlheide organisierte das BOB-Team das Vortragsprogramm für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II der beteiligten Schulen aus dem Bezirk Treptow-Köpenick. 

Zum Ende des Jahres 2011 wurde die 5-jährige Förderung durch den Europäischen Sozialfonds beendet.  

Am 20. April 2010 gratulierte BOB gemeinsam mit dem Schulleiter Herrn Geßler der Fritz-Reuter-Oberschule in Berlin Lichtenberg dem 3.000. Teilnehmer. 

Am 12. Februar 2009 fand an der Wilhelm-Ostwald-Schule (OSZ Farbtechnik und Raumgestaltung) die 100. Tagesveranstaltung von BOB statt. 

Im Juni 2008 fand eine Fachkonferenz statt, auf der unter anderem die wissenschaftliche Begleitforschung vorgestellt wurde. Zudem wurden europäische Perspektiven in der Berufsorientierung diskutiert. 

Im März 2008 haben erstmals portugiesische Jugendliche am Projekt teilgenommen, im April 2008 konnten Teilnehmer aus Weißrussland begrüßt werden und im Mai 2008 wurde das Projekt mit italienischen Jugendlichen durchgeführt. 

Am 15.10.2007 wurde die 1.000 Teilnehmerin in einer Tagesveranstaltung im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Berlin Mitte unter Anwesenheit des Bezirksstadtrats für Wirtschaft und Immobilien vom Bezirk Lichtenberg Dr. Andreas Prüfer preisgekrönt. 

Seit Oktober 2007 wird das Projekt vom Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Potsdam unter der Leitung von Prof. Dr. Heiko Kleve wissenschaftlich begleitet. 

Seit Oktober 2006 wird das Projekt vom Berliner Senat und durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. 

Im Dezember 2006 wurden erstmals Jugendliche aus dem europäischen Ausland begrüßt, darunter aus Polen und Frankreich. 

2004 fand im Rathaus Lichtenberg eine Fachkonferenz statt, in dessen Rahmen die Auswertung der Schülerbefragungen und die Vorstellung des Businessplan-Spiels erfolgten. 

Im Oktober 2003 erhielt die Initiative den Preis der Deutschen Einheit des Wempe-Einheitsfonds, zur Entwicklung eines Assessment-Centers für Jugendliche, das die Berufsorientierung und Lebensplanung unterstützt und anderen Regionen als Modell dienen soll. 

Im Mai 2003 fand erstmals ein als Tagesveranstaltung konzipiertes Assessment für die Sekundarstufe II statt. 

2002 gab es vier Open-Space-Veranstaltungen zum Thema: "Jugend und Wirtschaft" unter Beteiligung von lokaler Politik, Lehrern, Eltern, Unternehmern und Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II. 

2001 wurden im Rahmen eines Jugendforschungsprojekts 997 Schülerinnen und Schüler der elften Klassen von Gymnasien und Gesamtschulen in Berlin-Hohenschönhausen zur Berufswahl und Bewerbung befragt. 

2000 Ideenwettbewerb in Lichtenberger Oberschulen zur Förderung unternehmerischen Denkens von Jugendlichen. 

1998 wurde das Projekt Unternehmer an die Schulen durchgeführt - eine ehrenamtliche Initiative lokaler Unternehmer des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen - Lichtenberg e. V. zur Unterstützung der Berufsorientierung in Hohenschönhausener Schulen.